Cache directory "/home/u0010775966/public_html/irgendwo/wp-content/plugins/ttftitles/cache" is not writable.Laskiaispitkot

geschrieben am 22. Februar 2010 um 1:09 Uhr

Laskiaispitkot Es war Sonntag und wir haben wieder gebacken – dieses Mal “Laskiaispitkot” oder auch “Fastnachtszöpfe”.

Der letzte Dienstag war Faschings-/Karnevalsdienstag, zusammen mit dem vorhergehenden Sonntag wird die Zeit bzw. beide Tage als Laskiainen im Finnischen bezeichnet. Laskiainen bedeutet auch ungefähr so viel wie “beruhigen zur Fastenzeit” oder “einpendeln auf die Fastenzeit”. Damit ist Laskiainen das Ende der Karnevalszeit und der Auftakt der Fastenzeit im Christentum. Im Luthertum dauert das Ritual dann gewöhnlich 40Tage bis Karfreitag (bis 15Uhr).

In Finnland gibt es noch eine weitere Bedeutung/Tradition, es ist auch das Rodelfest zur Fastnacht, es entspringt der katholischen Fastentradition. In Finnland wird dabei hauptsächlich der letzte Tag, Dienstag, vor dem Fastenbeginn gefeiert.

“Die Bewohner der Stadt Helsinki des 19. Jahrhunderts trafen sich mit Schlitten ausgerüstet in den Parkanlagen von Kaisaniemi, Suomenlinna oder Eteläsatama. Mitte des 19. Jahrhunderts gab es in dem Park des Stadtteils Kaisaniemi sogar eine mit Laternen ausgeleuchtete Doppelrodelbahn. [...] Die Rodeltradition ist bis heute im ganzen Land lebendig geblieben. Im Park von Kaivopuisto in Helsinki treffen sich auch heute am späten Nachmittag eifrige Rodler und es wird bis in die späten Abendstunden gefeiert. Zum Essen gibt es traditionell Erbsensuppe, Eierpfannkuchen, Hefegebäck und Kaffee.” [Finnland]

Um zum Punkt zurück zu finden, unser Meisterstück von Gebäck gehört zu diesem Anlass. Um das ganze Nachzustellen bedarf es einer besseren Übersetzung als sie Google liefert. Im Grunde aber erstmal für den Teig (reicht für 2 Zöpfe):

  • 250 ml Milch
  • 1 Tüte (11g) Trockenhefe
  • 1 Ei
  • 75g Zucker
  • 1/2 Esslöffel Kadamom
  • 3/4 Teelöffel Salz
  • ca. 700g Mehl
  • 75g Butter oder Margarine

Für die Füllung brauchen wir dann noch:

  • 200ml Schlagsahne
  • ca. 100g gemahlene Mandeln
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 1 Teelöffel Vanillezucker
  • ca. 100g Erdbeer- oder Himbeermarmelade

Zum Schluss noch etwas extra Ei zum bestreichen der Zöpfe, etwas Hagelzucker und gehobelte Mandeln.

Alle Zutaten für den Teig gut verühren und vermischen, die Milch am Anfang ca. Handwarm erhitzen und die Butter schmelzen, dann klappt es besser. Wenn der Teig soweit geknetet ist, schön abdecken und ca. 20min aufgehen lassen. Anschließen den Teig halbieren, beide Teile dann in 3 gleich große Teile trennen. Aus den 3 Teig-Teilchen lange Röllchen formen – diese 3 Rollen werden dann zu einem Zopf verpflochten (TIPP: Den Zopf nicht länger als das passende Backblech formen). Anschließend den geflochtenen Zopf noch mal ca. 20min in Ruhe aufgehen lassen.

Die Backröhre auf 200°C vorheizen. Die Zöpfe jetzt mit den Ei bestreichen und mit dem Hagelzucker und den gehobelten Mandeln bestreuen. Danach ab in den Ofen und für 15min bei 200°C backen – aufpassen, dass es nicht ausversehen zu dunkelbraun wird.

Nach erneuter Warterei, aus dem Ofen raus und abkühlen lassen – eine Außentemperatur von -15°C hilft da ungemein. die Zöpfe jetzt in der Horizontalen (Mitte zwischen unten und oben!) durchschneiden. Das Unterteil mit der Marmelade bestreichen und die Füllung – Sahne steif schlagen und die anderen Teile bis auf die Marmelade darunter heben – drauf geben – am besten mit einem Spritzbeutel. Das Oberteil wieder drauf legen und fertig :) .

Laskiaispitkot

Jetzt Kaffee kochen und das ganze in Ruhe essen. Wer es nicht ganz so süß mag, einfach die Schicht Marmelade dünner schmieren.

Das original Rezept gibt es auch und zwar bei www.pirkka.fi.

1 Kommentar zu “Laskiaispitkot”

  1. Kann man in Peltolammi nur noch Backen…? Ich habe wohl wirklich ein Loch hinterlassen :D

Kommentar schreiben