Cache directory "/home/u0010775966/public_html/irgendwo/wp-content/plugins/ttftitles/cache" is not writable.45. Akateemisen kyykän MM-kilpailut

geschrieben am 16. Februar 2010 um 0:30 Uhr

Ein Ereignis jagt das Nächste – eine WM die Andere. Diese Wochenende fanden die 45. studentische Kyykkä Weltmeisterschaften statt – diesmal auf dem Campus der Technischen Universität in Hervanta, einem Stadtteil von Tampere.

Was ist Kyykkä?
An und für sich ein traditioneller Teamsport der seine Wurzeln in Karelien (Ost-Finnland, Russland) hat. Die Grundidee ist es, die “Kyykkäs” (kleine Holzzylinder) mit einem “hölzernen Schläger” (karttu – ähnlich einem Baseball-Schläger) aus der eigenen Spielfeldhälfte zu katapultieren. Der “Schläger” wird in die über den Boden des Spielfelds geworfen und mit etwas Drehung wird versucht so viele “Kyykkäs” wie möglich aus dem Feld zu bugsieren.

Bei Temperaturen leicht unter dem Gefrierpunkt finden sich jedes Jahr ca. 4.000 Studis aus ganz Finnland ein. Am Samstag waren es -13°C; obligatorisch trug die Mehrheit ihren Overall mit den jeweiligen Farben ihres Fachbereichs, hatte sich andersweitig verkleidet oder war “normal” als Erasmusstudent zu erkennen. Dem Wetter entsprechend wurde an Alkohol bei allen Beteiligten nicht gespart – irgendwie muss man bei der Temperatur ja Spass haben :) .

Schlitten sind das beliebsteste Transportmittel für jegliche Art von Gegenständen und Bier

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Cache directory "/home/u0010775966/public_html/irgendwo/wp-content/plugins/ttftitles/cache" is not writable.Lumitangon MM-kisat 2010

geschrieben am 6. Februar 2010 um 23:46 Uhr

Wo fanden die “Schneetango Weltmeisterschaften 2010″ statt? – Natürlich in Tampere, Finnland.

Wer hätte es gedacht, die Finnen sind nach Argentinien die zweitgrößte Tangonation der Welt. Neben den Schneetango Weltmeisterschaften gibt es noch ein ein paar weitere Höhepunkte im Jahr mit dem größten Tangofestival in Seinäjoki und dem Tango-Mark “Tangomarkkinat“.

Der Tango kam bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach Finnland und bereits in den 1930er Jahren wurde der erste finnische Tango komponiert. Seine frühe Blütezeit erlebte der Tango dann im Zweiten Weltkrieges. Alle seit den 1960er Jahren geborenen Finnen beherrschen angeblich mehr oder weniger die Grundschritte (Werde ich wohl bei Gelegenheit mal nachfragen). Während der Tango in den 1970ern schon wieder auf einem absteigenden Ast in die Vergessenheit war, ging es mit dem Tangomarkkinat ab 1985 wieder aufwärts in der Beliebtheitsskala.

Der Finnische Tango wird nicht als kunstvoller Tanz südamerikanischer Art getanzt. [..] Der Tanz gilt nicht als Performance, sondern ist ein Element des Alltags. Er wird nach Lust und Laune praktiziert, wobei nicht Können, sondern Spaß entscheidend ist. (Wiki)

Zum sechsten Mal hat der Tanzverein Hurmio den Wettbewerb nun schon auf dem zentralen Marktplatz (Keskustori) mitten im Stadtzentrum von Tampere organisiert. Auf einer Wettkampffläche von 15 x 15 Metern kann sich jeder versuchen, der sich rechtzeitig anmeldet (war auch noch direkt vor dem Wettbewerb möglich) und 10€ Gebühr bezahlt. Je nach Teilnehmeranzahl werden Vorrunden, Halbfinale und Finale getanzt. Nicht nur die Tanzleistung, auch die Kleidung wird bewertet – es gibt einen Preis für das beste “Kostüm”.

Das Ende haben wir nicht mehr erlebt, wir haben uns eher in ein warmes Café in der Nähe verdrückt – trotz -2°C es fühlte sich verdammt kalt an. Ich hab dann auch noch vergessen meinen Stimmzettel für die Kostümwahl abzugeben, schade.

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PS: Bezüglich meiner Postkarten-Idee, ich hab mal meine Adresse hier mit dazu geschrieben, ihr dürft mir auch gerne Karten schicken, ich freue mich immer über Post :) .

Cache directory "/home/u0010775966/public_html/irgendwo/wp-content/plugins/ttftitles/cache" is not writable.2 kleine Premieren

geschrieben am 3. Februar 2010 um 11:41 Uhr

Ab und zu passiert in Finnland doch was :-) . Diese Woche war es mal wieder soweit.

Vielleicht hat es schon jemand mitbekommen, ich hab eine Idee früherer Tage (von 2003) wieder reaktiviert. Es gibt wieder Postkarten zu “verschicken” auf Anfrage, Wunsch bzw. Erinnerung, weiteres auf der dazugehörigen Postkarten-Seite.

Nach nun gut 5 Monaten lässt sich endlich die erste erfolgreiche Verletzung vermelden – aber leider nicht wirklich schlimm – beim Versuch Eishockey zu spielen weggerutscht und den Sturz erfolgreich mit dem Kinn abgefedert und bissel geblutet. Wie gesagt nichts schlimmes, aber endlich was zum erzählen :D .

Ansonsten schöner Winteralltag in Tampere, von Montag auf Dienstag gab es – zumindest hier – um die 11 Zentimeter Neuschnee. Damit waren wir ziwschenzeitlich offiziell bei 40cm Schnee, davon sind nur noch 37cm da, rutscht halt doch alles ein bisschen zusammen. Laut Wetterbericht wird es die kommenden Tage auch etwas wärmer, wir bewegen uns “nur” zwischen -6 und -8°C – was ich derzeit auch als angenehm empfinde. Könnte ruhig noch paar Dutzend Zentimeter weiterschneien…

Cache directory "/home/u0010775966/public_html/irgendwo/wp-content/plugins/ttftitles/cache" is not writable.Vaniljasilmäpullat

geschrieben am 29. Januar 2010 um 11:38 Uhr

Rückblickend auf letzten Sonntag gab es die zweite Backrunde bei Christian, dies Mal “Vanilleaugenpulla”. Ich mach es mir mal ganz einfach, wer mehr Interesse an diesem Gebäck und Rezept hat kann bei Christians Blog vorbeisurfen.

vaniljasilmapullat

Cache directory "/home/u0010775966/public_html/irgendwo/wp-content/plugins/ttftitles/cache" is not writable.Viime viikolla ei ollut paljon tapahtunut

geschrieben am 24. Januar 2010 um 0:27 Uhr

- Letzte Woche ist nicht viel passiert -

Das soll aber nicht heißen, dass die Woche irgendwie ohne Abwechslung war. Vor anderthalb Wochen bin ich der örtlichen Studentenvereinigung ESN FINT beigetreten, die diverse Veranstaltungen organisieren (u.a. auch den Trip nach Lappland und Russland). Diese Woche gab es dann gleich den ersten Mitgliedsvorteil spendiert, die Eintrittskarte zum Eishockey für nur 5 statt für 10 Euro. Da war trotz Mitgliedsbeitrag schon ein Gewinn da.
Eishockey (Jääkiekko) ist die beliebteste Sportart Finnlands, das Stadion scheint dazu auch einer der Plätze zu sein an denen die Finnen etwas aus sich rausgehen, auftauen und aktiv Jubeln. Man sollte aber nicht zu viel erwarten. Obwohl selbst Finnen meinten das Spiel zwischen Tappara und Jokerit aus Helsinki diesen Donnerstag schon eher etwas ruhig war.

Die Begeisterung für Eishockey spiegelt sich auch in der Stadt wieder. Es gibt ca. 30 öffentliche Eisflächen, einige auch mit Banden und Eishockey-Toren, viele sogar mit Beleuchtung. Die Nutzung ist Kostenlos und es kommt regelmäßig jemand vorbei der das Eis zumindest halbwegs wieder aufbereitet.

Abgesehen vom sportlichen waren wir am Mittwoch zu Dritt im Finnkino und haben uns Avatar angeschaut. Das ganze auf Englisch mit finnischen Untertiteln, andersrum wäre es gewiss wesentlich anstrengender gewesen. Ein Saal mit ca. 440 Personen, Filmdauer ca. 2 Stunden und 44 Minuten mit etwas Werbung und die gesamte Zeit so gut wie kein Mucks von den Zuschauern, kein Quatschen – Stille – man sollte öfter in Finnland ins Kino gehen.

Ich hatte ja letztens erwähnt, dass es zum Unabhängigkeitstag am 6. Dezember ein Feuerwerk gab, dazu gibt es sogar 2 kleine Filmchen, wie mir dieser Tage wieder eingefallen ist.
Film 1 und Film 2.

Cache directory "/home/u0010775966/public_html/irgendwo/wp-content/plugins/ttftitles/cache" is not writable.Hyvää uutta vuotta!

geschrieben am 11. Januar 2010 um 0:40 Uhr

Frohes neues Jahr 2010 – Mal sehen, was dieses Jahr alles passiert.

img_9139Weihnachten ist vorbei, nun auch offiziell nach dem 6.1. (Loppiainen – Dreikönigsfest), wie daheim ist auch in Finnland Feiertag.
Silvester war eine relativ gesehen ruhige Phase, wir waren so ca. 10 Finnen + 2 Deutsche, interessanterweise gab es kaum Feuerwerk, da jegliche Böllerei im Stadtzentrum verboten war. Ein öffentliches Feuerwerk war nicht zu sehen, da die Stadt ihr Pulver schon zum img_9147Unabhängigkeitstag am 6. Dezember verballert hat. Das war aber dafür zugegebener Maßen recht umfangreich und schön.

Wetterseitig war es hier etwas weiter abgekühlt. Waren es Mitte Dezember “nur” -13 Grad, so waren es letzte Woche meist rund um die -15 bis -23 Grad. Mit 25 – 28cm Schnee liegt auch so viel von der weißen Pracht wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Wenn man dem staatlichen Fernsehen glauben schenkt, dann liegt in Südfinnland so viel Schnee wie seit 1966 nicht mehr.

Dafür scheint hier nicht direkt das Streusalz auszugehen, weil kaum genutzt – bei der Temperatur auch etwas zwecklos. Straßen und Gehwege werden geräumt ebenso wie diverse Waldwege und eine Vielzahl von Radwegen rund ums Zentrum. Zu dem gibt es noch mehrere hundert Kilometer Skiloipen rund um die Stadt, davon sogar gut 80km beleuchtet. Das größte Problem mit dem Wetter hat wohl die finnische Bahn mit der Kälte und dem Schnee, da es ab und zu Verspätungen und Ausfälle kommt, ansonsten geht aber das Leben recht locker weiter. Ein positiver Nebeneffekt, es scheint inzwischen immer mal wieder die Sonne, was bei der Kälte nicht unbedingt wärmt, aber die Stimmung etwas hebt.

Dafür, dass die Uni erst diese Woche wieder los geht, ist in der Letzten noch nicht viel passiert, was u.a. an einem unangenehmen Husten liegen könnte, dem die kalte Luft draußen nicht so ganz gefallen hat.

Am Mittwoch gab es passend zum Feiertag ein kleines Back-Experiment zusammen mit Christian aus Chemnitz. Wir haben uns versucht beim Pulla backen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und schmeckt auch gut.

finnische_pulla

Trotz des guten Resultats, es ist Platz für Verbesserungen :) und vielleicht sollten wir uns beim nächsten Mal auf ein Rezept konzentrieren und nicht 3-4 etwas gegeneinander substituieren.

Mal sehen wie dieses Jahr die Tippfreude hier aussieht, urlaubsbedingt war es ja eher etwas ruhiger geworden.

Cache directory "/home/u0010775966/public_html/irgendwo/wp-content/plugins/ttftitles/cache" is not writable.Temperaturunterschied #2

geschrieben am 14. Dezember 2009 um 1:20 Uhr

Vielleicht erinnert sich jemand, den Vergleich gab es schon mal.

Aktuell wird es hier richtig schön kalt und nebenbei schneit es mehr oder weniger stark. Waren es gut 12 Stunden noch Plusgrade ist es inzwischen nur noch ca. -12,7°C warm.

Ach ja der Vergleich, in Leipzig sind angeblich gerade -2,6°C. Und um ein mal die Temperaturkurve der letzten 24 Stunden aus Tampere zu veranschaulichen, eine kleine Grafik des Finnischen Wetterdienstes.

temperature_20091213

Cache directory "/home/u0010775966/public_html/irgendwo/wp-content/plugins/ttftitles/cache" is not writable.irgendwo in Lappland (26.11.-2.12.)

geschrieben am 10. Dezember 2009 um 1:07 Uhr

Im übrigen wurde ich darauf hingewiesen, dass ich gerne “im übrigen” verwende. Im übrigen stört mich das nicht weiter, sollte jemand weitere Beobachtungen machen, bitte melden, ich werde mich dann vielleicht sogar bemühen andere Floskeln zu finden.

Lappland war in der Tat interessant, lustig und die Landschaft sehr schön, empfehlenswert für jeden der ein Urlaubsziel sucht. Obwohl Ende November war es recht warm mit einigen wenigen Minusgraden, Schnee lag auch etwas zwischen 10-15cm.

lappi-tripZur Übersicht gibt’s dies mal eine kleine Landkarte, los ging es am Donnerstagabend in Tampere (das untere Ende der roten Linie auf der Karte) los mit einigen Zwischenstationen sind wir gegen 9Uhr am Freitagmorgen in Rovaniemi angekommen. Nach einer kleinen Runde durch die Stadt, Kaffee und Snack ging es mit Führung durch das Arktikum. Recht interessantes Museum zur Geschichte Lapplands, Rovaniemis und der Sami in der nördlichen Region (Finnland, Norwegen, Russland und Schweden). Somit war der Grundstein für Informationen rund um die Sami gelegt, weiteres folgt dann immer Kleckerweise über die nächsten Tage. Am Nachmittag ging es dann zum deutschen Spezialitätenhandel und einem der beliebteren finnischen Läden, gefolgt von ca. weiteren 5 Stunden Fahrt von Rovaniemi, über Ivalo und Inari (am unteren Zipfel des roten Rundweges im oberen Drittel) zum Vasatokka Youth Center (gleich bei Inari).

Beinahe vergessen, wir haben zwischendurch im Weihnachtsmann-Dorf gestoppt. Nein ich hab den Weihnachtsmann nicht gesehen, der hat nämlich gerade Pause gemacht als wir angekommen sind. Aber ansonsten gab es genügend andere Interessierte denen man den Platz in der Warteschlange nicht nehmen wollte. Es ist alles recht schick gemacht, vielleicht hat der ein oder andere ja Glück mehr Fotos zu sehen. Hauptaugenmerk scheint Tourismus zu sein, irgendwie muss der Weihnachtsmann ja die ganzen Geschenke bezahlen können die er so verteilt und Touristen sind bekanntlich recht willig Ersparnisse mit anderen zu teilen :-) . Es haben sich glaube ich einige Grüppchen gefunden, die ein Foto mit Joulupukki ergattern konnten, deren aussage nach habe der Gute auch mehrere Sprachen beherrscht (z.B. Englisch, Deutsch, Polnisch, Spanisch war nich irgendwas und natürlich Finnisch!). Bei Betrachtung der Lage des Dorfes ist es sehr verwunderlich, wie der alte Mann jeden Tag den Weg zur Arbeit bewältigt, wenn man den Finnen glauben schenkt dann wohnt der Joulupukki nämlich nicht im Weihnachtsmanndorf, sondern auf einem Hügel bei Korvatunturi (Ost Lappland). Da würde man immerhin auf eine einfache Strecke von 230km kommen, 2mal am Tag so eine Strecke pendeln und das ohne Straße im Rentierschlitten – wer weiß wie bequem das ist – zum Glück hat er ja fliegende Rentiere.

Zum Ende des Tages sind wir immerhin (Das Wort benutze ich glaube auch recht gerne.) alle an unseren Zielorten angekommen. Bus 2 von 3 hat einen anderen See angesteuert, was man so gehört hat war es dort sehr weihnachtlich :-D . Freitag noch Sauna, Notruf und Ambulanze und dann irgendwann Ende.

Samstag war ausschlafen (bis 8.30Uhr) dran, Glück gehabt und in Gruppe 2 eingeteilt worden. Dann gab es ab 10 einen kleinen Langlauf-Skikurs, es war immer noch nicht hell draußen. Gegen 11 hat sich langsam die Nacht verzogen und ist einem grauen Himmel gewichen, nach Mittagessen ging es nachmittags zu einer Rentierfarm, betrieben von Sami. Noch im Hellen angekommen haben wir einige lebende Rentiere sehen können, es gab auch eine Runde Rentierschlittenfahrt für jeden. Alle sind auf dem Boden geblieben, eines der Tiere war es dann auch Leid und hat gestreikt und wollte nicht weiter mitspielen und wurde ausgetauscht. Füttern war auch möglich – ganz unfinnisch gab es das Futter dafür gratis. Rentier an sich ist schön flauschig und fühlt sich noch besser an, wenn es nicht gerade nass ist. Im Anschluss gab es Kaffee, Tee und Kekse. Etwas mehr zur Geschichte der Sami und den unterschiedlichen Sprachen und die Anerkennung als Minderheit, sowie bissel Gesang. Im Anschluss, mitten in der Einöde noch einer kleiner Handarbeitsladen, bei dem man sogar wieder mit Kreditkarte bezahlen konnte. In Deutschland unvorstellbar.

Sonntag früh Aufstehen bzw. Schlafplatzwechsel in den Bus, es ging zum Arktischen Ozean nach Norwegen. Auf der Karte ist das der rote Kreisel oben, auf der einen Strecke ging es über Utsjoki an einem der ältesten Plätze vorbei, wo die Sami erstmals feste Behausungen hatten und Rückzu auf der rechten roten Linie wieder zurück über Inari zu unserem Häuschen nach Vasatokka. Am anfang waren bei uns im Bus noch so ca. 75-90% willig und freudig im Meer schwimmen zu gehen, die Begeisterung hat während der Fahrt abgenommen, ich hab mich beim Aussteigen aus dem Bus dagegen entschieden, zu kalt, zu windig und zu faul um zu erfrieren. Dafür hab ich einige Fotos von denen die sich getraut haben ins Wasser zu rennen.
Am Abend nach der Rückkehr das übliche Programm, Essen, Sauna und was trinken. Letzteres beides auch gern kombiniert.

Nachdem vielen rumgesitze gab es tags drauf mehr Aktivität, wir haben versucht ein Quinzhee zu bauen, sah am Ende gar nicht so übel aus, obwohl Schnee schon fast etwas Mangelware war auf dem See. Irgendwann sind wir dazu übergegangen Löcher ins Eis zu bohren und haben Eis-angeln probiert. Die Gruppe nach uns hatte glaub ich sogar Glück und hat einen nicht-der-Rede-wert großen Fisch gefangen – Highlight!!! Feuer machen war auch nach kurzer Einweisung eine nicht so schwere Übung, wenn man den Kniff kapiert um es nur mit einer Streichholzschachtel bewaffnet zu schaffen. Mittag gab es am Feuer und dazu Kaffee und warmen Saft/Tee. Kleiner Orientierungslauf durch den Wald und Stationen finden und schwupps war es wieder Dunkel. Der Blick auf die Uhr verriet kurz nach 15Uhr.

Die letzte Nacht in Vasatokka, laut Wettervorhersage 50:50 Chance für Schneefall oder Nordlicht, das Foto lässt erahnen, welches von beiden eingetreten ist – Schnee.
Aufgrund der Ambulanz am ersten Abend hatten wir noch Besuch von Marko wegen etwas Papierkrams. Er hat uns dann auch noch einiges über die Sami erzählt und die Kultur und wie man als Normal-Finne mit der Dunkelheit klarkommt – und dass es im Sommer den ganzen Tag wirklich richtig hell ist. Am Abend wieder Sauna, dies mal mit 4facher Abkühlung im 50m von der Sauna entfernten See – beim 4. kommt es einem auch nicht mehr ganz so eiskalt vor, die Tage davor war ich leider immer nur einmal im See.

Auf dem Weg zurück haben wir in Sääriselkä gestoppt, für alle Interessierten gab es die Chance auf eine Husky-Schlitten-Fahrt, eine Fahrt mit’m Schneemobil, Downhill-Ski fahren, ins Spa gehen oder rumsitzen und Kaffee/Tee/Schokolade trinken.

Auf der Rückfahrt haben wir dann u.a. Bus 3 wieder getroffen, aber auch nur, weil der gerade Rentiere getroffen hatte – nein im Bus ist wohl niemanden was passiert und was einem Rentier passiert wenn es einen Bus trifft brauch man wohl nicht weiter ausführen.

Mittwoch waren wir kurz vor unserem Zeitplan wieder früh in Tampere und Mittag gings wieder zum Finnisch-Kurs. Meine Handschuhe riechen immer  noch nach Husky, die scheinen sich vor der Waschmaschine versteckt zu haben.

Zum Abschluss noch ein paar Eindrücke von der ganzen Reise.

lappi-collage

Cache directory "/home/u0010775966/public_html/irgendwo/wp-content/plugins/ttftitles/cache" is not writable.Verzögerung

geschrieben am 9. Dezember 2009 um 0:54 Uhr

Ohne es verschweigen zu wollen, ich komme gerade irgendwie nicht wirklich zum schreiben. Ich hab heute erstmal angefangen die Fotos vom Lappland-Trip zu sichten und etwas einzuordnen.

Aber seit dem kleinen Ausflug in den hohen Norden Finnlands ist auch weiter noch einiges passiert und es haben sich neben Fotos auch kleine Videos angesammelt u.a. vom Finnischen Unabhängigkeitstag. Das alles gibt es hoffentlich so relativ zeitnah nachgeliefert, bis dahin etwas Geduld und da Weihnachten bevorsteht, noch ein nicht ernstzunehmender Hinweis, wer der Weihnachtsmann ist und wo er herkommt.

Cache directory "/home/u0010775966/public_html/irgendwo/wp-content/plugins/ttftitles/cache" is not writable.Weihnachtsparade in Tampere

geschrieben am 4. Dezember 2009 um 17:51 Uhr

Vor schon fast 14 Tagen hat in Tampere mehr oder weniger die Weihnachtssaison angefangen. Zum festlichen Auftakt gab es eine riesige übersichtliche Weihnachtsparade bei dem der Joulupukki (= Weihnachtsmann) mit von der Partie war. Außerdem gab es noch weitere unterschiedliche Teilnehmer. Immerhin war das Spektakel groß genug um die Innenstadt für eine Weile abzusperren :-) .

Nachdem wir uns unseren Weg durch die Massen gebahnt haben hatten wir recht guten Blick auf die Parade und zu guter letzt auf einen der Höhepunkte, die Beleuchtung des örtliche Weihnachtsbaums auf dem Marktplatz erleuchtete.

Ich glaube Bilder fassen es besser als Worte. Zum Schluss hat der Joulupukki noch bisschen was für die Kinder gemacht, da der Spass dann aber Finnisch war, sind wir wieder gegangen, da der Sonnenschein vom Vormittag einem kühleren Wind gewichen war.

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